Auszeichnung für die „Rose des Nordens“

Seit mehr als vier Jahren lebe ich in Chiang Mai, im Norden Thailands. Offenbar bin ich hier richtig. Denn die Leser des internationalen Reisemagazins „Travel and Leisure“ haben ihr Urteil gefällt: Chiang Mai ist die attraktivste Stadt Asiens. Vor Luang Prabang, vor Bangkok, vor Tokio.

Die Top 10 Asiens:

  1. Chiang Mai
  2. Luang Prabang (Laos)
  3. Kyoto (Japan)
  4. Siem Reap (Kambodscha)
  5. Bangkok
  6. Hoi An (Vietnam)
  7. Ubud (Bali/Indonesien)
  8. Udaipur (Indien)
  9. Tokio (Japan)
  10. Lhasa (Tibet/China)

Tradition und Moderne in Harmonie

Da „Travel and Leisure“ allein die nackte Rangliste publizierte, kann ich nur spekulieren, was meinem Wohnort die überwältigende Zuneigung der globalen Reisenden einträgt. Die Stadt lebt, entspannt wie keine andere, Tradition und Moderne, Spiritualität und sehr weltlichen Alltag als selbstverständliche Einheit und nicht als Gegensatz. Da steht auch mal eine Galerie von Hunden, die dem Laster verfallen sind, auf dem sakralen Gelände des Tempels Wat U-Mong.

Ein Lebensgefühl

Ein paar Fakten: Chiang Mai, einst Hauptstadt des Lanna-Reiches. Heute Kaffee-Hauptstadt Thailands und zweitgrößte Stadt des Königreichs. Etwa 500 000 Einwohner. Oder 700 000? In jedem Fall eher Lebensgefühl als Kollektion spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Von Jahr zu Jahr beliebter bei den Touristen. 330 Tempel. Die schönsten Märkte des Landes. Eine lebendige, mutige Kunstszene. Traumhafte Natur schon am Stadtrand.

Schönstes Kompliment der Besucher: Viele planen ein, zwei Tage ein. Ändern dann ihr Programm. Bleiben in Chiang Mai. In dieser großen Kleinstadt mit ihren freundlichen Bewohnern. Und bereuen es nie. Und kommen wieder.

Genug der Worte. Asiens Nr. 1 in 25 Bildern – mein Chiang Mai:

Sukhantara Hotel Chiang Mai

Das Sukhantara Hotel nahe Chiang Mai