Fünf Tempel vom Kletterbann ausgenommen

Die Angst, Touristen zu verlieren, war offensichtlich größer als der Ärger über ihr schlechtes Benehmen. Nur einen Tag nach der Entscheidung, dass ab dem 1. März die heiligen Tempel in Bagan nicht mehr bestiegen werden dürfen, ruderte Myanmars Kultusministerium zurück.

Das Verbot gilt nur noch eingeschränkt, fünf Tempel bleiben ausgenommen: Bagan-Pyathatgyi, Shwesandaw, Süd-Guni, Nord-Guni und Thitsar Wadi. Also überwiegend die Bauwerke, die zum Sonnenauf- und -untergang schon immer den größten Ansturm der Besucher bewältigen mussten.

Shwesandaw-Pagoda (Photo: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

Shwesandaw-Pagode, Bagn, Myanmar (Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

Bagan ist für die Burmesen ein historischer wie spiritueller Wallfahrtsort, für viele Besucher hingegen schlicht ein tolles Fotomotiv. Damit könnten Myanmars Kulturbewahrer problemlos leben. Doch immer mehr Touristen besuchen die Tempel „in unangemessener Kleidung, manche tanzen auf den Stufen oder schlafen gar dort“, sagen die Experten.

Fotos: B. Linnhoff

Weitere Links zum Thema in diesem Blog:

Im Himmel über Bagan
Bagan: Orwell, die Hitze, das Zweirad und die Stupas
Sunset Bagan, Myanmar (Photo: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

Sonnenuntergang Bagan, Myanmar (Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff)