Auszeichnungen für die „Rose des Nordens“

Seit mehr als sechs Jahren lebe ich in Chiang Mai, im Norden Thailands. Offenbar bin ich hier richtig. 2017 wählten die Leser des Reisemagazins „Travel and Leisure“ Chiang Mai zur attraktivsten Stadt Asiens. Vor Luang Prabang, vor Bangkok, vor Tokio. Bei der aktuellen Umfrage des Magazins „DestinAsian“ landete „meine“ Stadt auf Platz 9:

1. Singapore
2. Bangkok
3. Hong Kong
4. Tokyo
5. Kuala Lumpur
6. Taipei
7. Ho Chi Minh City
8. Perth
9. Chiang Mai
10. Kyoto

Tradition und Moderne in Harmonie

Ich kann nur spekulieren, was meinem Wohnort die überwältigende Zuneigung der globalen Reisenden einträgt. Die Stadt lebt, entspannt wie keine andere, Tradition und Moderne, Spiritualität und sehr weltlichen Alltag als selbstverständliche Einheit und nicht als Gegensatz. Da steht auch mal eine Galerie von Hunden, die dem Laster verfallen sind, auf dem sakralen Gelände des Tempels Wat U-Mong.

Ein Lebensgefühl

Ein paar Fakten: Chiang Mai, einst Hauptstadt des Lanna-Reiches, heute Kaffee-Hauptstadt Thailands und zweitgrößte Stadt des Königreichs. Etwa 500 000 Einwohner. Oder 700 000? In jedem Fall eher Lebensgefühl als Kollektion spektakulärer Sehenswürdigkeiten. Von Jahr zu Jahr beliebter bei den Touristen. 330 Tempel. Die schönsten Märkte des Landes. Eine lebendige, mutige Kunstszene. Traumhafte Natur schon am Stadtrand.

Schönstes Kompliment der Besucher: Viele planen ein, zwei Tage ein. Ändern dann ihr Programm. Bleiben in Chiang Mai. In dieser großen Kleinstadt mit ihren freundlichen Bewohnern. Und bereuen es nie. Und kommen wieder.

Genug der Worte. Asiens Nr. 1 in 25 Bildern – mein Chiang Mai:

Sukhantara Hotel Chiang Mai

Das Sukhantara Hotel nahe Chiang Mai