Wo Ganesh ein Handy hat

Tita Gallery+Café Chiang Mai

Tita Gallery+Café (Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

Tita Gallery Chiang MaiAuch Elefanten haben bei Tita ihren Preis, selbst die mit drei Köpfen und vier Händen. 7000 Baht kostet Ganesh, der mythologische Jumbo, knapp 190 Euro; das Handy in seiner zweiten Hand von rechts inklusive.

Wieder öfter raus aus Chiang Mai, rein in die Natur – das war mein einziger Vorsatz für dieses Jahr (das Rauchen hatte ich schon vorher wieder angefangen). Thailands Norden ist der landschaftlich schönste Teil des Königreichs.

Titas Gallery+Café vereint vieles von dem, was ich schätze: Die Ruhe eines Kaffeehauses, die Großzügigkeit eines Lofts, die eher beiläufige Präsentation von Kunst an der Wand und im Shop – und das alles mitten im Grünen.

Architektur schafft Räume. Gute Architektur schafft – wie die Natur – Räume, die die Seele berühren. Titas Café ist eines von vielen in der Umgebung Chiang Mais, in denen ich gerne mal ein paar Stunden sitze, lese, entspanne – offline.

Mae Rim: Vorteil Vorort

Mae Rim liegt etwa 15 km vom Zentrum Chiang Mais entfernt und hat eine Menge zu bieten: Außergewöhnliche Tempel, das Hotel Sukantara am Wasserfall, Elefantencamps, Orchideenfarmen, den Botanischen Garten der Königin Sirikit. Wer mit dem Motorroller unterwegs ist, sollte die Hauptstraßen verlassen, querfeldein durch die Dörfer fahren, verborgene Tempel finden und andere Schätze. Auch wenn die Welt immer kleiner zu werden scheint: Es gibt immer noch Orte, die wir nicht auf dem Zettel haben.