Tripadvisor, Unister, Booking.com & Co.

Der „Deutschlandfunk“ sieht Manipulation und versteckte Kartelle am Werk, der NDR aggressive Onlinehändler, die Stiftung Warentest bemerkt laut „Wirtschaftswoche“ verzerrte Trefferlisten: Da sich gleich drei Medienberichte innerhalb weniger Tage mit dem beschäftigen, was man unter der Überschrift „Die fiesen Tricks der Reiseportale“ zusammenfassen kann, gibt es für die Warnungen vor populären Internetportalen ganz offensichtlich Gründe.

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„Reiseanbieter und Bewertungsportale im Internet arbeiteten lange Zeit unabhängig voneinander. Doch jetzt vernetzen sich Plattformen wie Tripadvisor oder HolidayCheck immer mehr mit den Reiseanbietern und auch neue Player wie Google erobern Marktanteile. Für die Kunden heißt das nichts Gutes.“ So beginnt der Deutschlandfunk-Beitrag – Titel: Manipulierte Hotelbewertungen und verstecke Kartelle.

„Viele Internet-Seiten zeigen potenziellen Kunden bei der Suche nach bestimmten Produkten an, wie groß die Nachfrage ist. ‚Nur noch wenige Plätze verfügbar‘ heißt es dann beispielsweise. Oder: ‚Noch zwei Zimmer frei‘. Auf den ersten Blick ist das ein netter Service.“ Auf den zweiten eher nicht, berichtet der NDR unter der Überschrift „Wie Online-Händler Kunden zum Kauf drängen“.

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„Das romantische Hotel in Paris oder ein Privatzimmer in Portugal? Bei Reiseportalen findet man beides. Doch wer nicht aufpasst, zahlt das Doppelte oder bucht unnötige Versicherungen dazu, warnt die Stiftung Warentest.“ Hier ist der Bericht der „Wirtschaftswoche“ über Airbnb, Booking.com oder Unister.

Fotos: Unister, Venture Cap News