Politisch korrekt oder Hauptsache, es schmeckt?

Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff

Essen in Ubud auf Bali, das ist auch die Qual der Wahl angesichts zahlreicher Restaurants für alle Geschmäcker. In Ubud habe ich zum ersten Mal in meinem Leben vegane Eiscreme verspeist, eine einzige Kugel nur, Geschmacksrichtung: Kokosnuss-Milch. Großartig. Bei Eiscreme kenne ich mich aus – in der Qualität, nicht bei der Herstellung. Wie die vegane Lebenseinstellung ins Eis gerutscht ist, weiß ich nicht.

Auf jeden Fall war mein Soll politisch korrekter Nahrungsaufnahme für diesen Tag erfüllt. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel reservierten wir für später am Tag einen Tisch im Restaurant „Batubara“ – es war uns deshalb aufgefallen, weil auch in der Nebensaison selten ein Tisch frei blieb. Am Abend sahen wir dann: es ist ein argentinisches Steakhaus. Eine Oase der Fleischfresser, Asado und Co.

Fotos: Kesorn Chaisan (2), Bernd Linnhoff

Dort saßen wir dann nachdenklich vor „Gambas al ajillo“ (meine Frau Toey) und einer balinesischen Schlachtplatte (ich). Die Rechnung nach dem Verzehr gereichte Millionären zur Ehre; den Bayern-Fußballer Franck Ribéry und sein albernes Goldsteak ließen wir deutlich hinter uns. Für die nächsten Tage auf Bali war Salat angesagt – wir flogen mit AirAsia zurück nach Thailand, und diese Airline kennt bei Übergewicht keinen Spaß.

Das „Batubara“ , gelegen 700 Meter entfernt vom Monkey Forest, empfehlen wir aus voller Überzeugung und mit vollem Magen. Mit dieser Empfehlung stehen wir nicht allein – bei Tripadvisor ist es im April 2019 die Nr. 12 unter 884 Restaurants in Ubud.

Eine Reservierung ist dringend erforderlich. Öffnungszeiten 18 bis 22 Uhr. Titelfoto: Facebook-Seite des Batubara

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