Kleinod auf kleiner Insel

Freie Sicht aufs Meer von der Anlage Ocean Sunset Villas, Nusa Lembongan/Ceningan, Bali

Nach unserem spontanen Entschluss, auf Nusa Lembongan Station zu machen, suchten wir online eine Unterkunft. Die Insel hat überraschend viele Liebhaber und entsprechend zahlreiche Unterkünfte Im Angebot.

Zum Vergrößern auf die Karte klicken (Map: Gede Homestay)

Überwiegend Guesthouses, Hostels oder Herbergen im 3-Sterne-Bereich, denn das Eiland ist eher bei Rucksackreisenden beliebt. Sind die Backpacker einmal mehr Vorhut für die Massen?

Wir buchten drei Tage in den Ocean Sunset Villas, übersahen dabei allerdings, dass diese Anlage auf der noch einmal kleineren Insel Nusa Ceningan liegt. Mit Lembongan verbunden durch die Yellow Bridge, auch Golden Gate Bridge genannt.

Yellow Bridge, Nusa Lembongan/Nusa Ceningan, Bali (Foto: Faszination Fernost/Kesorn Chaisan)

Da der Motorroller auf beiden Inseln das perfekte Fortbewegungsmittel darstellt, ist es letztlich zweitrangig, an welchem Platz man wohnt.

Ocean Sunset Villas, Bali, Nusa Ceningan, Salzwasserpool (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

Unser Hotel: Wir fühlten uns vom ersten Moment an wohl in diesem kleinen, ruhigen, liebevoll gepflegten tropischen Garten. Das lag am hilfsbereiten Personal und an den anderen, auf freundliche Art zurückhaltenden Gästen. Auch ihnen war offensichtlich nach ein paar ungestörten Tagen.

Jederzeit willkommen in den Ocean Sunset Villas

Die Zimmer in den Holzbungalows sind schön, aber sparsam dimensioniert. Auf Deutsch: eng. Wir haben weder den Fernseher vermisst noch den Mini-Kühlschrank. Ein Safe aber sollte heute ebenso Standard sein wie ein Platz zum Ablegen oder Aufhängen der paar Kleidungsstücke, die man hier braucht. Vielleicht deutet der fehlende Safe aber auch nur an, dass die Einheimischen Diebstahl für ausgeschlossen halten.

Dusche, Toilette, Waschbecken und Spiegel befinden sich draußen, unter freiem Himmel also. Wir mussten uns mit kaltem Wasser begnügen, aus dem Hahn und unter der Dusche. Meine Frau fand das keiner Erwähnung wert; als in der Wolle gefärbtes Weichei musste ich mich erst daran gewöhnen. Als ich so weit war, reisten wir schon wieder ab.

Während wir das einfache Frühstück in unserem Quartier mochten, zog es uns am Abend ins benachbarte „The Palms„. Die westlichen und indonesischen Gerichte der Abendkarte in unserem Resort waren zwar preiswert, mundeten uns jedoch nicht. Im deutlich luxuriöseren „Palms“ war es entsprechend teurer, aber eben auch schmackhafter.

The Palms (Foto: Homepage The Palms)

Die Ocean Sunset Villas liegen hinter dem „Palms“ auf demselben Kliff. Garantie für eine spektakuläre Sicht auf Meer und Sonnenuntergänge. Bis zum Strand sind es ein paar Minuten Fußweg; wir begnügten uns mit dem Salzwasserpool.

Aussicht aufs Meer von den Ocean Sunset Villas, Nusa Lembongan/Ceningan (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

Bezahlt haben wir umgerechnet 40 Euro für das Zimmer pro Nacht (Hauptsaison=Trockenzeit, Mai bis September); die Preise kreisen je nach Jahreszeit auch mal um die 30 Euro.

Motorroller können im Ocean Sunset gemietet werden.

Besonderer Pluspunkt: Das Management unseres Hotels organisierte die Anreise von unserem Hotel auf Bali (von Seminyak mit dem Taxi nach Sanur, Speedboot nach Lembongan, Pickup zum Hotel auf Ceningan) genauso perfekt wie die Abreise mit Pickup/Speedboot/Taxi zum Flughafen Ngurah Rai nahe Denpasar.

Sollten wir wieder nach Bali kommen, werden wir wieder ein paar Tage auf Lembongan/Ceningan einstreuen – gerne auch in den Ocean Sunset Villas.

Abschied von den Ocean Sunset Villas, Ceningan, Bali (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)