Gepflegtes Erbe, gemächliche Gangart

Luang Prabang

Luang Prabang (Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

Wir werden hier nicht in die Molltöne derer einstimmen, die da singen: Luang Prabang ist auch nicht mehr das, was es mal war. Natürlich nicht. Touristen bringen Erwartungen mit und Geld. So verändern sie das Leben der Einheimischen und das Leben eines Ortes. In anderen Worten: Luang Prabang, dieses Kleinod am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan, ist nicht tot, sondern sehr lebendig. Weltkulturerbe, modern interpretiert. Denn die Infrastruktur – Hotels, Restaurants, Transport – ist top.

Luang Prabang Mekong

Auf dem Mekong von Luang Prabang nach Huay Xai (Foto: Faszination Fernost/Britta Linnhoff)

Map Laos

Die alte Königsstadt und einstige Hauptstadt von Laos pflegt ihr Erbe – das historische, das buddhistische, das französisch-koloniale – und unverändert eine gemächliche Gangart. Als Kind schon träumte ich von der weiten Welt. Vom Mekong, doch: hoffnungslos weit weg. Nun habe ich ihn schon zweimal befahren, war einige Male in Luang Prabang. Von Bangkok oder Chiang Mai aus ein Katzensprung, gut eine Stunde Flug. Im Dezember möchte ich gerne wieder hin, zum Filmfestival.

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Luang Prabang braucht keinen Anlass. Zum Beweis 25 Bilder, 25 Eindrücke: