Wie lange bleiben Geheimtipps geheim? Wie lange bleiben kleine, wunderschöne, wenig besuchte Inseln ein Traum? Vor diesen Fragen stand schon der „Lonely Planet“-Reiseführer in den Siebziger Jahren. Den Entdeckern/Autoren folgten die Backpacker und schließlich die Pauschaltouristen. Der normale Gang der Dinge.

Und nun verrät GEO im neuen Thailand-Special ein paar der immer noch vorhandenen Trauminseln des Königreichs. Noch profitieren diese Inseln davon, dass sie nicht so leicht zu erreichen sind wie Koh Samui, Koh Phangan, Koh Tao, Koh Chang oder auch Phuket. Andererseits: Selbstverständlich erhoffen sich die Betreiber der oft bescheidenen Unterkünfte und der oft hervorragenden Restaurants auf Koh Phayam, Koh Muk oder Koh Wai ein paar mehr Gäste als bisher.

In ihrer kleinen, feinen stern-Fotostrecke verraten Martin Schacht und Wolfgang Röhl „acht kleine Schatzinseln für Eremiten, Tagträumer, Romantiker, Luxusgeschöpfe, Naturfreunde, Schnorchler, Survival-Freaks und alle, die reif für die Insel sind“. In Bildern, so schön, dass der Betrachter beim Betrachten schon den Koffer zum Packen bereit legt. Oder den Rucksack, denn der reicht oft genug.

Eine dieser acht Inseln durfte ich schon genießen, wie die Bilder in diesem Beitrag zeigen: Koh Kood/Koh Kut. „Abschalten im Paradies“, so lautete mein Fazit.

Koh Kood