Eine Stadt bricht auf

Shwedagon-Pagode Yangon

Widerstandsikone Aung San Suu Kyi vom Volk gewählt, das Militär in der zweiten Reihe, aber immer noch mächtig: Die Entwicklung in Myanmar ist in ihrer umwälzenden Konsequenz und ihrem Tempo nur mit dem Mauerfall 1989 in Berlin zu vergleichen. Vor Kurzem unvorstellbar, plötzlich Realität.

Wahlen in Myanmar

Nach langem Warten: Diese Wahl wollte niemand verpassen

Mit dem 2011 unter Präsident Thein Sein eingeleiteten politischen „soft opening“ ging und geht die optische Revolution einher. Zumindest in der einstigen Hauptstadt, nach wie vor Burmas kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Die Baubranche boomt, das Stadtbild verändert sich dramatisch; Profit wird auch hier vor Ästhetik rangieren und vor dem Erhalt historischer Substanz.

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Shwedagon-Pagode (Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff)

2011 stand ich zum ersten Mal mit Freund Uwe „Disco“ Wojatzek an der Shwedagon-Pagode und zugleich an der Grenze meines Fassungsvermögens. Ich werde auch künftig jede Chance nutzen, dieses phantastische Myanmar und seine Menschen besser kenenzulernen.

Yangon in 25 Bildern:

Fotos: B. Linnhoff, Juliane Kowollik (2)