Autor: Bernd Linnhoff

Singapur: Mammutbäume im Supergarten

Gardens by the Bay: Die Botanik lebe hoch! Singapur sammelt Superlative: Das Marina Bay Sands Hotel mit seinem 200 m hohen Swimmingpool ist einer, und der nächste wartet nur fünf Minuten Fußweg entfernt: Gardens by the Bay. Das Mammutprojekt reiht sich kongenial ein in die mentale DNA des Stadtstaates und wurde schon kurz nach der Eröffnung beim World Architecture Festival 2012 als „World Building of the Year“ ausgezeichnet. Der Preis ging an ein Gesamtkunstwerk. Zwei spektakuläre Gewächshäuser, „Cloud Forest“ und „Flower Dome“, schmiegen sich gläsernen Gürteltieren gleich an die Bucht. Doch vor allem die nachts beleuchteten „Supertrees“, zwölf an...

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The Name Game: Tuk, Lek, Nok, Noi, Porn, Dao

Ein Pfad zum Glück: Spitznamen in Thailand Mit dem gängigen „Sawasdee krap Narisara“, begrüße ich meine Nachbarin in der Thonglor Road, Soi (Seitenstraße) 25. Narisara ist ihr offizieller Vorname: Die Wundervolle. Thailänder aber bevorzugen Spitznamen, und so wird Narisara meist „Tuk“ gerufen, was wiederum eine Kurzform ist für „tukkata“, Puppe. An diesem Morgen in Bangkok strahlt Tuk mit der Sonne um die Wette und entgegnet: „Ich heiße nicht mehr Narisara, ich heiße jetzt Anong.“ „Wie bitte?“, frage ich. „Das letzte Jahr hat mir kein Glück gebracht, jetzt versuche ich es mit einem neuen Namen.“ Anong also, auf Deutsch und...

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Easy Rider auf Koh Phangan

Es muss nicht gleich die Harley sein Die schönste Art, Koh Phangans bunten Alltag sehenden Auges und vergnügt zu entdecken, ist immer noch die auf zwei Rädern. Motorisiert sollten sie allerdings sein – der Normalo-Radfahrer kommt auf den Serpentinen der hügeligen, teils gebirgigen Insel schnell an seine Grenzen. Die Hauptrouten im Westen und weitestgehend auch im Osten sind über die Jahre mit Asphalt gesegnet worden. Ein paar der einst allgegenwärtigen Schlagloch-Pisten mit ihren tiefen, vom Regen gefrästen und bei Sonne sandigen Furchen gibt es immer noch, doch abseits der großen Straßen. Die steile Abfahrt beispielsweise zum Bottle Beach im...

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Bangkok Art Biennale: Tüpfelchen und mehr

Thailands Hauptstadt wird zur Kunstgalerie Polka dots sind ihr Markenzeichen, auf Deutsch Punktmuster.  Tüpfelchen für Tüpfelchen wurde Yayoi Kusama zum hochgehandelten Liebling der internationalen Kunstszene. Die heute 89-jährige Japanerin ist eine(r) von 75 einheimischen und internationalen KünsterlInnen der ersten Bangkok Art Biennale; die Veranstaltung läuft noch bis zum 3. Februar 2019. Frei nach dem Motto, dass man die Fans dort abholen muss, wo sie sich am ehesten aufhalten, stehen viele der Objekte in Tempeln oder auch in den größten Einkaufszentren der thailändischen Hauptstadt. Kunst ist ja immer auch Markt. Und die ungewöhnlichen Ausstellungsorte erweisen sich schon jetzt als gute...

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Das Eis ist heiß: Die Singapur Hooters

Aber bitte mit Sahne Das Auge ist des Menschen verführbarster Sinn. So entstand die Restaurantkette der Hooters. Die Damen bewegen sich so geschmeidig wie Cheerleader, Lächeln ist Pflicht, und ihre Figur darf nicht zu windschlüpfrig sein. Die Dienstkleidung gibt gar nicht erst vor, vom Wesentlichen ablenken zu wollen: enge, orangefarbene Shorts, Sportsocken, Turnschuhe, ein weißes, oft tief ausgeschnittenes Tank-Top mit aufgedruckter Eule. So ist den Restaurants, in denen die Hooter-Girls – zur Übersetzung kommen wir später – kellnern, ein überwiegend männliches Publikum gewiss. Die ersten Hooters-Läden gab es bereits 1984 in den USA; inzwischen hat es die Kette dank...

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Der Autor

Nach dem Abschied von meinem Beruf als Sportjournalist und Kommunikationsberater zog ich 2008 von Deutschland nach Thailand. Vier Jahre wohnte ich im elektrisierenden Bangkok, nun lebe ich in Chiang Mai. Thailand ist das ideale Drehkreuz für Reisen in Südostasien, und so bin ich häufig unterwegs, vor allem in Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha oder Malaysia – wenn ich nicht gerade das Leben in meiner zweiten Heimat genieße.

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