Die Bungalows am Hügel

Wegen der Full Moon Parties wird Koh Phangan immer nur zeitgleich mit dem Mond voll. Das ist einer von vielen Vorteilen dieser noch immer ursprünglichen Insel. Und selbst dann bleiben viele Ecken, Strände und Unterkünfte jeder Preiskategorie übrig, um eine entspannte Zeit zu genießen.

Am Thong Nai Pan Noi Strand hat man auf wenigen Metern die Wahl zwischen Extremen. HIer das absolute Highend-Resort Anantara Rasananda, das 2013 mit dem Go Asia Award als bestes Hotel Asiens (!) ausgezeichnet wurde. In der Nachbarschaft die Bungalows des Thongtapan-Resorts, die um die 20 Euro kosten pro Nacht. Manche der Bungalows stehen direkt am Strand, andere wurden steil an den Hügel geklemmt, mitten in die üppige Flora hinein.

Mant und ihr neuseeländischer Ehemann führen die Anlage professionell-herzlich. Zum Resort gehört das stets gut besuchte Strandrestaurant Baan Ta Pan Noi mit freundlichem und aufmerksamem Personal, das zumeist aus Burma stammt. Zudem kann ich nebenan eine Thai-Massage genießen, auch die am Strand.

Zwei Unterkünfte der höheren Sterne-Kategorie rahmen den Strand ein; im Norden gehen die Stufen hoch zum Santhiya, am anderen Ende des 1,2 km langen Sandstrandes hat die Panviman-Kette eine aufwendige Hotellandschaft auf einen Felsen drapiert. Dort waren wir früher schon mal zu Gast. Im Panviman, dies als kurze Retrospektive, erblickte vor drei Jahren Handtuchelefant Chang das Licht der Welt, der dank seiner Ziehväter Oliver und Disco einige Wochen lang ein recht bewegtes Leben auf der eigenen Facebook-Seite führte – unvergessen seine Flugreise mit persönlichem Lufthansa-Business-Ticket nach Deutschland und seine Begegnung in Berlin mit Elefantentrainer Bodo Jens Förster.

Inzwischen hat sich Chang ein wenig aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Nun zehrt er von seinem kurzen Ruhm, als Namensgeber und stiller Teilhaber eines Massageshops in Bangkok, unweit der Khao San Road.