Großes Vorbild und 24 Jahre Bauzeit

Wat Jed Yod (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

24 Jahre dauerte der Bau des Tempels Wat Jet Yod (Sieben Spitzen) in Chiang Mai, von 1453 bis 1477. Schließlich galt es, das Welt-Buddhisten-Konzil auszurichten; so etwas gab es schon damals. König Tilokkarat schickte seine Architekten eigens nach Indien, um das Design des Mahabodhi-Tempels in Bodhgaya zu studieren. In Bodhgaya fand Buddha den Weg ins Nirwana, dort wurde er erleuchtet. 

Wat Jed Yod Chiang Mai (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

Wat Jed Yod Chiang Mai (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

Jet Yod zählt somit zu den größeren und besonders geschichtsträchtigen Tempeln Chiang Mais. Dennoch finden sich hier nur wenige Besucher ein. Denn das ungewöhnliche Bauwerk liegt etwas abseits im Nordwesten der Stadt; am Highway 11, nicht weit von der Huay Kaew Road entfernt (s. Karte unten).

Stuckreliefs am Wat Jed Yod Chiang Mai (Foto: Faszination Fernost/Bernd Linnhoff)

Charakteristisch für den Wat Photharam Maha Vihara (so der offizielle Name) sind die markanten Hochreliefs aus Stuck. Sowie Dutzende kleiner und größerer Kobras aus Ton oder Gips (?), die den Buddha in seiner Nische beschützen. Passenderweise gemischt mit ein paar Kaninchen, damit die Schlangen keinen Hunger leiden.

Eine heilige Stätte ist der Tempel aber nur für jene Pilger, die nach chinesischem Horoskop im Jahr der Schlange geboren wurden. Wer im Jahr des Hasen das Licht der Welt erblickte, sollte diesen Tempel meiden. Leider finden die Hasen in ganz Chiang Mai keinen Ort, der ihnen gewidmet wäre.

 

 

 

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